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TERX-Detektionssystem

Hersteller: DREEBIT GmbH
Das TERX-Detektionssystem in Kombination mit einem geeigneten Röntgendetektor wird zur Messung von Röntgenspektren an Elektronenstrahl-Ionenquellen in Abhängigkeit von der Ionisationszeit und in Abhängigkeit von der Elektronenenergie eingesetzt.
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Beschreibung

Das TERX-Detektionssystem wird zur Messung von Röntgenspektren an Elektronenstrahl-Ionenquellen in Abhängigkeit von der Ionisationszeit und in Abhängigkeit von der Elektronenenergie eingesetzt. Das System muss mit einem Röntgendetektor kombiniert werden. Ein geeigneter Detektor ist in der Tabelle am Ende dieses Dokuments als optionale Ausrüstung aufgeführt. Es ist möglich, einen kundenspezifischen Detektor zu verwenden, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind, siehe Tabelle der technischen Parameter.

Funktionsprinzip


Das TERX-Detektionssystem steuert das Quellenpotential und den Fallenzyklus der Ionenquelle. Die Röntgenereignisse werden direkt vom Röntgendetektor gezählt und in einer Zeit- oder Energiematrix sortiert.

Figure 1 - time resolved measurement scheme

Abbildung 1 - zeitaufgelöstes Messverfahren

Figure 2 - time resolved measurement example

Abbildung 2 - Beispiel einer zeitaufgelösten Messung

Im zeitaufgelösten Messmodus wird die Ionenfalle vom TERX-System gesteuert, während der Röntgendetektor die eintreffenden Röntgenereignisse analysiert und die Röntgenenergieinformationen an einen 12-poligen Ausgangsstecker weitergibt. Das TERX-System sortiert das Signal in eine Zeit-Energie-Matrix. Diese Matrix wird an den Steuer-PC gesendet. Eine Zusammenfassung des Funktionsprinzips dieses Messmodus ist in Abbildung 1 dargestellt. Die minimal mögliche Zeitauflösung des Messsystems beträgt 1 ms. Ein Beispiel für eine zeitaufgelöste Röntgenmessung ist in Abbildung 2 dargestellt.

Die energieaufgelöste Röntgenmessung wird in einer Messschleife durchgeführt, die in Abbildung 3 dargestellt ist. Das Fallenpotential wird durch das TERX-System eingestellt. Das Fallenpotential wird schrittweise erhöht und in jeder Messschleife werden die Röntgenereignisse während eines Fallenzyklus gespeichert und mit dem entsprechenden Fallenpotential gekennzeichnet. Die minimal mögliche Auflösung des Fallenpotenzials hängt von der Genauigkeit der Driftröhrenpotenzialeinheit ab.

Figure 3 - electron beam energy resolved measurement scheme

Abbildung 3 - energieaufgelöstes Messverfahren mit Elektronenstrahl

Figure 4 - electron beam energy resolved measurement example

Abbildung 4 - Beispiel für eine energieaufgelöste Messung mit einem Elektronenstrahl

Als Beispiel für den energieaufgelösten Messmodus (Elektronenstrahl) ist in Abbildung 4 eine Messung der Linien der dielektronischen Rekombination (DR) und der strahlenden Rekombination (RR) von Krypton-Ionen dargestellt. Die Daten wurden mit der mitgelieferten Datenerfassungssoftware aufgezeichnet. Mit dieser Software können die Daten verarbeitet, zur Erstellung von Diagrammen verwendet und für weitere Anwendungen gespeichert werden.

Technische Parameter

Titel Text
TERX-Systemparameter
Mindestzeitauflösung 1 ms
maximale Auflösung des Röntgendetektors 12 bit
maximale Energieauflösung des Elektronenstrahls 16 bit
maximale Zählrate 10000 cps
Anforderungen für die Anbringung von Detektoren
Detektorschnittstelle Signalart 5 V TTL
Ausgangskanäle 'Strobe' - eingehendes Röntgensignal
'High Load' - mehr Röntgensignale treffen ein, bevor das erste Signal ausgelesen wird
12-Bit-Kanal-Ausgabe von Röntgensignalen entsprechend der Röntgenenergie
Eingangskanäle 'Clear 1' - Freigabe von 'Strobe'- und 12-Bit-Röntgen-Ausgangskanälen
'Clear 2' - Freigabe des Kanals 'High Load'

Lieferumfang

  • TERX - zeit- und energieaufgelöste Röntgendetektionseinheit
  • Konfektionierte Kabel für den Anschluss an den Röntgendetektor und die Steuerung der Ionenfalle EBIT / EBIS-A /EBIS-SC
  • Hardware und Software für Steuerung, Messung und Analyse

Sonderausstattung

  • geeigneter Röntgendetektor
  • PC-System mit installierter Steuerungs- und Analysesoftware