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Magnetmontagevorrichtung Dresden EBIS-A
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| Produktbezeichnung: | Magnetmontagevorrichtung Dresden EBIS-A |
| Produktkategorie: | Montagevorrichtungen |
| Katalog-Nr.: | 11007 |
| Datenblatt: | nicht verfügbar |
Die Erzeugung des Magnetfeldes an der EBIT-A erfolgt systembedingt mit Permanentmagneten. Diese bestehen aus NdFeB und besitzen laut Hersteller eine maximale Einsatztemperatur von 100°C. Wird im Falle einer Wartung die Quelle neu ausgeheizt, so können derartige Temperaturen schnell erreicht und sogar überschritten werden, was
einen Verlust der starken Magnetfelder zur Folge hätte. Somit ist im Servicefall eine Demontage unumgänglich.
Montage der Vorrichtung auf der Grundplatte
Gemäß den Bohrungen in der Pertinax-Grundplatte der Quelle wird die Montagevorrichtung mit 9 M8-Innensechskant-Zylinderschrauben befestigt. Die hintere Fußplatte besitzt eine Aussparung, welche ein Aufsitzen der Vorrichtung auf der Aluminium-Grundplatte der Quelle verhindert.
Anschließend muss sichergestellt werden, dass sich die beiden auf der Führung befindlichen Wagen stets im gleichen Abstand zur Strahlachse befinden. Eine grobe Einstellung erfolgt durch lösen und drehen der Trapezgewindemuttern. Die Feineinstellung wird später mittels Anschlagschrauben an den aufzusetzenden Winkeln durchgeführt.

Montage der Magnethälften an den Winkeln
Mit Hilfe von jeweils 4 M8-Innensechskant-Zylinderschrauben werden die Magnethälften an den entsprechenden Winkeln befestigt. Die Abbildung zeigt die fertige Montage der in Strahlrichtung rechten Einheit.

Montage der Winkel auf den Schlitten
Die mit den Magnethälften versehenen Winkel werden nun auf den Schlitten befestigt. Hierbei ist mit äusserster Sorgfalt zu hantieren, da die starken Magnetfelder enorme Kräfte erzeugen können. Ferromagnetische Teile in Reichweite könnten somit schnell und unkontrolliert angezogen werden und Verletzungen verursachen.
Die Winkel werden von hinten in die Schwalbenschwanzführungen der Schlitten gefädelt und bis zum Anschlag in Richtung Quelle geschoben. Nachdem mit der Anschlagschraube an der Hinterseite des Winkels die Feineinstellung zur Strahlachse vorgenommen wurde, wird diese Baugruppe mittels vier Sterngriffschrauben und Unterlegscheiben auf dem Wagen gesichert.

Endgültige Positionierung der Magnethälften
Durch Betätigung der Handkurbel werden die Magnethälften symmetrisch zur Strahlachse bewegt und können nun an die Quelle herangefahren werden. Die Vorrichtung bleibt während des Betriebs an der Quelle befestigt.
Produkt-Abbildungen:
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