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Presseerklärung (Pressekonferenz zur NanoFair 2008 in Dresden)

Die DREEBIT GmbH ist als eine Ausgründung aus Bereichen der TU Dresden und der Oerlikon Leybold Vakuum Dresden GmbH im Oktober 2006 hervorgegangen und hat im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2007 mit einen Umsatz von ca. 750.000 € ein neutrales Ergebnis erreicht. Gegenwärtig beschäftigt die DREEBIT GmbH 11 feste Mitarbeiter. Dr. Großmann, der Geschäftsführer der DREEBIT GmbH, erklärt zur weiteren Geschäftsentwicklung : „Unsere Prognose für das Jahr 2008 sieht ein erhebliches Wachstums vor allem im Geschäftsbereich Ionenstrahltechnologie vor. Begründet ist dies in der Erschließung neuer Geschäftsbereiche, hier insbesondere der medizinischen Teilchentherapie und der Oberflächenanalytik in Mikrometer- und Nanometerbereichen“.

Die grundlegende Geschäftsphilosophie der DREEBIT GmbH basiert darauf, dass die Nanotechnologie eine der wichtigsten Zukunftstechnologien ist. Sie stellt dabei weniger eine Basistechnologie im klassischen Sinne dar, sondern sie beschreibt vielmehr eine neue interdisziplinäre und branchenübergreifende Herangehensweise für weitere Fortschritte in der Elektronik, Optik, Medizin, Biotechnologie und bei neuen Materialien. Entscheidend ist dabei, dass allein aus der Nanoskaligkeit der Systemkomponenten oftmals neue Funktionalitäten und Eigenschaften zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsoptionen resultieren. Ein Instrument für die Realisierung dieser zukunftsweisenden Technologien sind hochgeladene Ionen. Diese verfügen über hohe Neutralisationsenergien, die bei der Wechselwirkung mit Festkörperoberflächen in extrem kurzen Zeiten und unter Freisetzung hoher Energiedichten in Nanometerbereichen umgesetzt werden. Weiter weisen hochgeladene Ionen eine Reihe weiterer neuer Eigenschaften auf, die bisher so von „klassischen“ niedriggeladenen Ionen nicht verfügbar waren.

Basierend darauf entstand die Geschäftsidee der Entwicklung kostengünstiger und stabil arbeitender Ionenquellen auf der Basis der EBIT-Technologie. Im Ergebnis wurde eine ganze Familie von Quellen für hochgeladene Ionen entwickelt, die als Plattformtechnologie Anwendungen in unterschiedlichsten Bereichen finden (siehe Abb.).

Das Alleinstellungsmerkmal besteht darin, dass diese unikalen Quellen es erlauben, gegenüber anderen bekannten Anlagen hochgeladene Ionen konkurrenzlos preisgünstig und in langzeitstabilen, extrem kompakten Systemen zu erzeugen. Das Prinzip der Ionenerzeugung wurde von uns bereits in Europa und den USA patentiert und in Japan zum Patent angemeldet.

Zielkunden sind weltweit wissenschaftliche Einrichtungen (Universitäten, staatliche Forschungseinrichtungen, Industrieforschung) verschiedener Wissensgebiete wie der Festkörperphysik, der Oberflächenanalytik, der Atomphysik, der Fusionsforschung, der Strahlenbiologie und der Medizin. Die potentiell größte Zielkundengruppe sind aber im Hochtechnologiesektor tätige Wirtschaftsunternehmen und die Medizintechnik. So wird gegenwärtig zusammen mit österreichischen Wissenschaftlern und kompetenten Industriepartnern der Einsatz der neuentwickelten Ionenquellen in der Krebstherapie vorbereitet.



Hochtechnologie


Die von der DREEBIT GmbH entwickelte Ionenquellenfamilie zur wirtschaftlichen und stabilen Erzeugung hochgeladener Ionen.

Ein Engagement im Bereich der Hochtechnologie erfordert neben marktfähigen Lösungen ebenso ein schlüssiges Servicekonzept. Daher wurde die DREEBIT GmbH mit zwei Businessunits gegründet, der Ionenstrahltechnologie und dem Vakuumkomponentenservice.

Neben der systematischen Markterschließung ist es von entscheidender Bedeutung, in allen Hochtechnologieregionen präsent zu sein. Zur Erschließung des Marktes in Japan und Fernost wurde deshalb mit der NISSHO ELECTRONICS Corp. Tokio ein International Distributor Agreement abgeschlossen. Dieses Dokument wurde anlässlich der Messe NanoTech 2008 am 14.02.2008 in Tokio vom Generaldirektor der Nanofilm Business Unit des NISSHO-Konzerns, Herrn Yasuo Mishiro, und vom CTO der DREEBIT GmbH, Herrn Dr. Günter Zschornack, unter Anwesenheit der Amtsleiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden, Frau Birgit Monßen, und der Projektleiterin Japan der Wirtschaftsförderung Sachsen, Frau Karin Heidenreich, unterzeichnet (siehe Foto).



Hochtechnologie


Ein Händedruck zwischen Dr. G.Zschornack (1. von links) und Y.Mishiro (rechts) nach der Vertragsunterzeichnug schließt im Beisein von Frau K.Heidenreich (2. von links) und Frau B.Monßen (3. von links) die Zeremonie ab.

Nach der Vertragsunterzeichnung äußerte sich Dr. Zschornack: „Der Einsatz hochgeladener Ionen in verschiedenen Hochtechnologiefeldern wird Möglichkeiten eröffnen, die wir heute noch nicht alle bis in jede Konsequenz absehen können. Wir sind daher sehr glücklich darüber, mit einem leistungsstarken japanischen Partner einen effizienten Zugang zum japanischen Markt gefunden zu haben.Wir erwarten damit zugleich neue Impulse für die Vervollkommnung unserer Technologien und neue, kreative Verbindungen zur japanischen Wirtschaft und Wissenschaft“.



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