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Das Beladen des Elektronenstrahls (Atome und Ionen)

1. Injektion von Gasen durch ein kontrolliertes UHV (Ultra – Hoch - Vakuum) Ganzmetallventil

Direkte Injektion von Wasserstoff, Helium, Kohlenstoffverbindungen (Propan, Methan), Stickstoff, Sauerstoff, Neon, Argon, Krypton, Xenon... injection of gases by controlled UHV all-metal-valve


2. Injektion von Metallen und anderen Elementen aus flüchtigen Verbindungen (MIVOC)

Metallionen werden über die MIVOC (Metal Ions from VOlatile Compounds) Methode in die Ionenfalle eingebracht. Dabei kommen organische Substanzen zum Einsatz die neben dem gewünschten Metall ausschließlich Kohlenstoff, Wasserstoff und/oder Sauerstoff enthalten. Diese Verbindungen, wie z. B. Metallozene, Hexacarbonyl- oder Tetramethylverbindungen haben einen sehr hohen Dampfdruck bei Raumtemperatur.
Die organometallischen Verbindungen werden in ein separates Vakuumbehältnis gebracht, das mit einem der Präzisionsgaseinlassventile verbunden ist.

Bei dieser Methode werden metallorganische Verbindungen genutzt, deren Verdunstungsdruck die Injektion von Metallen an gasförmigen Kohlenwasserstoffverbindungen ermöglicht.

Der Elektronen Strahl kann so mit Silizium, Phosphor, Titan, Mangan, Eisen, Nickel, Zink, Germanium, Zinn, Wolfram, Magnesium, Kobalt, Chrom, Molybdän, Ruthenium, Antimon, Tellur, Osmium und vieles mehr beladen werden.

injection of metals and other elements from volatile compounds (MIVOC)
injection of metals and other elements from volatile compounds (MIVOC)


Metalocene molecule Metallozenmolekül (C5H5)2Me

verwendet u. a. zur Beladung mit Eisen und Nickel
Tetramethyl molecule Tetramethylmolekül (CH3)4Me

verwendet u. a. zur Beladung mit Zinn und Germanium


3. Injektion von Metallen mit einer externen Ionenquelle und einem Quadrupol Beam Bender (Charge Breeding)

Charge Breeding: injection of metals by an external ion source and a quadrupole bender

Einfach geladene Ionen können mit einer externen Ionenquelle (zum Beispiel einer LMIS) erzeugt und mit einem Quadrupol Beam Bender in einer EBIS für höhere Ionisierung (wie in der Abbildung mit Gold demonstriert) injiziert werden. .

Das Charge Breeding mit einer Dresden EBIS/T wurde nach gewiesen durch:
A. Thorn, A. Sokolov, G. Vorobyev, F. Herfurth, O. Kester, W. Quint, F. Ullmann and G. Zschornack
GSI SCIENTIFIC REPORT 2009, INSTRUMENTS-METHODS-52, p.332




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