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Ionenextraktion
Die Ionen können zum Einen im DC-Modus, d. h. im Überlaufregime (leaky mode) aus der Falle extrahiert werden.
Die Ionen verlassen dabei die Falle kontinuierlich über ein abgesenktes konstantes axiales Fallenpotential.
Damit kann ein Dauerionenstrom extrahiert werden, allerdings mit begrenzten erreichbaren Ladungszuständen.
Um die höchsten Ladungszustände zu erzeugen wird die Falle im Puls-Modus betrieben.
Dabei wird die Falle nach einer festgelegten Ionisationszeit, die zur Erzeugung eines bestimmten Ladungszustandes notwendig ist,
durch Absenken des extraktionsseitigen, axialen Fallenpotentials komplett geöffnet.
Die Fallenzeit kann dabei von einigen ms bis zu mehreren Sekunden variieren, abhängig vom Element und dem gewünschten Ladungszustand.
 Ionenpulsform
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Die Breite des Ionenpulses kann über das extraktionsseitige Fallenpotential gesteuert werden,
wobei die Pulsbreiten von etwa 1 µs bis zu einigen zehn µs eingestellt werden können.
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Nach der Extraktion der Ionen aus der Falle werden diese in einem Ionenstrahlkanal mittels ionenoptischer
Elemente geführt und in einem Analysemagneten entsprechend ihrem Masse-Ladungs-Verhältnis separiert.
Die ladungszustandsseparierten Ionenstrahlen können in einem Faraday-Cup detektiert bzw. Experimenten
zugeführt werden.
Die Emittanz des Ionenstrahls wurde für Raumtemperaturionenquellen zu (3...10) mm mrad gemessen.
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