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Partikeltherapie
Allgemeine Informationen
Krebs ist neben Herzinfarkt die zweit häufigste Todesursache, mit der rund 33% aller EU-Einwohner im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. Zurzeit können rund 45% aller Krebsfälle behandelt werden, hauptsächlich mit chirurgischen oder strahlentherapeutischen Mitteln. [S. Peggs, PAC07, 25. Juni 2007]
Die Hadronen-Therapie mit Protonen oder Kohlenstoffionen belegt, gemessen an der Erfolgsrate, hinter chirurgischen Eingriffen den zweiten Platz. Bis 2005 wurden mehr als 40.000 Patienten mit der Partikel–Therapie in 22 Partikeltherapiezentren (in Europa, USA, Japan, China, Südafrika) erfolgreich behandelt. Die Anzahl der behandelten Patienten steigt konstant.
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Kohlenstoffionen geben mit hoher Präzision ihre Energie am Tumorort ab und verursachen in der DNA der Krebszellen Doppelstrang- und Clusterbrüche
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Anforderungen für die synchrotronbasierte medizinische Teilchentherapieanlagen
| Energie |
Protonen: 60 bis zu 250 MeV / u Kohlenstoff: 120 bis zu 400 MeV / u |
| Partikelanzahl |
Protonen: > 1·1010 Kohlenstoff: > 4·108 |
| Extraktionszeit |
1 s bis zu 10 s |
Anwendung der DREEBIT Ionenquellen in der Teilchentherapie
 Dresden EBIS-A
 Dresden EBIS-SC
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Die DREEBIT GmbH entwickelt Ionenquellen für die medizinische Teilchentherapie, welche in verschiedenen technischen Löschungen für die Ionenbeschleunigung eingesetzt werden können. Gegenwärtig betrifft dies:
- Synchrotronbasierte Teilchentherapie:
Mit der Dresden EBIS-SC steht eine kompakte leistungsfähige Ionenquelle zur Verfügung, welche eine Alternativlösung gegenüber den bisher eingesetzten ECR – Ionenquellen darstellt. Darüber hinaus liefert bereits die Dresden EBIS-A Quellenparameter, mit denen etwa 70% des Behandlungsspektrums aller gängigen Teilchentherapieanlagen abgesichert werden kann.
- CYCLINAC
Die Dresden EBIS-SC liefert bezüglich aller georderten Quellenparameter ideale Voraussetzungen für den Einsatz in CYCLINACs. Dies betrifft sowohl die Ionenzahlen im Puls, die Zeitstruktur der Pulse als auch deren Pulsfolgefrequenz.
- Hochfeldgradientenbeschleuniger:
Mit der Dresden EBIS-A steht eine Quelle zur Verfügung, welche in extrem kompakte Teilchentherapieanlagen der Zukunft integriert werden kann.
Viele medizinische Strahltherapieanlagen werden nur partiell für die Partikeltherapie genutzt. Über Nacht bzw. über das Wochenende können die Beschleuniger für nicht-klinische Untersuchungen verwendet werden (zum Beispiel Nuklearphysik, Materialuntersuchungen und vielen anderen Anwendungen). |
In diesem Fall sind EBIS-Ionenquellen besonders geeignet, Ionenstrahlen mit einen adäquaten q/A-Verhältnis bereitzustellen.
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